Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens McKinsey & Company Inc. hervor, die Bundesumweltminister Gabriel in Berlin vorstellte. "Bund, Länder und Kommunen sollten einen Beschaffungs- und Investitionspakt schließen. Klimafreundliche Investitionen helfen nicht nur Geld sparen, sondern schaffen auch Wirtschaftswachstum und Beschäftigung", sagte Gabriel.
Im Sommer hatte das Bundesumweltministerium McKinley mit einer Studie zur "Potentialermittlung des Beitrags öffentlicher Beschaffung zu Ökologischer Industriepolitik und Klimaschutz" beauftragt. Erstmalig auf der Welt ermittelte diese Studie, wie eine klimafreundliche Beschaffung zugleich Kosten senken und dabei neue Märkte für umweltfreundliche Produkte erschließen kann.
Umweltfreundlicher Nahverkehr
Als Beispiel hob Gabriel den Umstieg auf Hybridbusse hervor. In Deutschland sind an die 38.000 Linienbusse im Einsatz. Pro Jahr werden davon etwa 3.000 ersetzt und neu angeschafft. Der Treibstoffverbrauch eines Hybridbusses ist um etwa 30 Prozent niedriger als der konventioneller Busse. Über den Lebenszyklus gerechnet ergeben sich beim Einsatz von Hybridbussen Einsparungen von etwa 120.000 Euro - für ein Fahrzeug.
Vor diesem Hintergrund sollten Bund, Länder und Kommunen so schnell wie möglich einen Dialog starten, wie sich die Vorschläge der Berater gemeinsam erfolgreich umsetzen lassen. Ziel könnte nach dem Willen des Bundesumweltministers ein Beschaffungs- und Investitionspaket sein, in dem die Beschaffer aus Kommunen, Ländern und dem Bund ihr Fachwissen bündeln. Bei ausgewählten Produktgruppen können sie dann gemeinsam vorangehen.
(Quelle: www.bundesregierung.de/ )
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